Cabo Verde, Relaxen vom 16. bis 23. Januar 2012. Die Kapverdischen Inseln, 8 insgesamt, liegen etwa auf Höhe Senegal vor Westafrika. Ab dem 17. Jahrhundert unter den Portugiesen als Stützpunkt für den Sklavenhandel benutzt, seit 1975 aber unabhängig. Die Umgangssprache ist kreolisch, offizielle Landessprache portugiesisch. Zumindest auf den Urlaubsinseln Sal und Boavista wird darüber hinaus noch englisch, spanisch, italienisch und französich verstanden und zum Teil auch gesprochen.
Insel SAL. Einen halben Tag genügt und man hat die Highlights der Insel, 30 km lang und 12 km breit erkundet. Es gibt zwei befestigte Hauptstrassen: ost nach west und nord nach süd, der Rest sind staubige Sandpisten. Ohne Bewässerung gibt es hier keine Vegetation, nur vulkanisches Gestein und viel Sand; am Strand und in der Luft. Das Wetter angenehme 25°, Wasser >22° und endlose Sandstrände. Verlässt man wandernd
Santa Maria, muss man Wasser mitnehmen, denn ausserhalb ist gar nichts, nur Strand und Wüste. Die Insel eignet sich in den Wintermonaten November bis März gut zum baden und sonnen, wenn man ein windgeschütztes Plätzchen hat. Ein wahres Paradies ist Santa Maria aber für die Kitesurfer. An allen drei Stränden, rund um das südliche Ende der Insel wird gesurft was das Kite herhält. Ein Local hat mir glaubhaft versichert, dass "man" mit kleinen Segeln auch noch bei 40 Knoten (72 Kmh) auf Meer hinausgeht. In unserer Woche blies es mit +- 20 Knoten, zuviel für einen Anfänger(kurs)....
Die Kreolen, eine Mischung aus afrikanischen Sklaven und europäischen Weissen sind überaus freundlich, zurückhaltend und nicht aufdringlich, wie in nordafrikanischen Ländern. Das Durchschnittsalter er Einheimischen liegt unter(!) 20 Jahren. Der Lebensslogan "no stress" ist allgegenwärtg, auch in Form von Aufschriften an Gebäuden und in Form von Souvenirs. Das einheimische Essen ist hervorrangend und preiswert Durch die etwa 3500 ständig hier wohnenden Italiner, gibt es dem entsprechend auch viele Pizzerias. Der Tourismus hat ein angenehmes Ausmass, kein Rimini aber es wird gebaut und das zum Teil heftig. Ob das gut geht, wird sich zeigen.
Rückblickend zusammengefasst: Hast du einen wunderbaren Partner (wie ich), liebst du es, neue Kulturen, Länder und liebe Menschen kennen zu lernen, liebst du das Kite-Surfen, oder einfach am Strand zu liegen, ohne dass dich der ständige Wind stört; bist du ein Taucherfreak und kommst mit internationaler Belegschaft klar, so wirst du dich hier sehr wohl fühlen. Kommst du aber allein hierher und möchtest um diese Zeit nur Sand und Sonne geniessen, könnte das in die Hose, bzw. ins Bikini gehen. Ausführliche Bilderdokumentation im Fotoalbum: Caboverde.
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